weltwärts

weltwärts – das ist der Name des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), der 2007 ins Leben gerufen wurde. Er versteht sich als Lerndienst, der sich an junge Menschen im Alter von 18–28 Jahren richtet. Konkret heißt das, dass Freiwillige, die sich bei einer eingetragenen Entsendeorganisation für ein anerkanntes Entwicklungsprojekt  bewerben, die Möglichkeit zur Förderung erhalten. Der freiwillige Einsatz ist daher natürlich auf als Entwicklungs- oder Schwellenländer definierte Staaten beschränkt.

Die Freiwilligen erhalten durch die Entsendeorganisation eine umfangreiche Betreuung. Dazu gehören das Vorbereitungsseminar, ein Orientierungsseminar nach Ankunft im Gastland, ein dortiges Zwischenseminar und ein Rückkehrseminar in Deutschland. Diese Einheiten helfen bei der Vorbereitung, Verarbeitung und Reflexion der Erfahrungen im Gastland.

Mehr Infos gibts auf der Homepage von weltwärts oder auf Wikipedia.

Es gibt natürlich auch Kritik an diesem Programm und auch ich werde mich in Zukunft noch genauer damit auseinandersetzen, möchte mir aber vor meiner Ausreise noch kein abschließendes Bild machen. Fest steht: Dieser Freiwilligendienst ist ein Lerndienst. Er dient in erster Linie dem kulturellen Austausch, dem Abbau von Vorurteilen und dem Hinterfragen der eigenen Werte. Er lässt globale Ungleichheiten zu erkennen und erweitert den Horizont. Außerdem wird durch die finanzielle Förderung vielen Menschen diese Erfahrung erst möglich gemacht. Und das finde ich gut so.

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ICJA Freiwilligenaustausch weltweit e.V. – das ist der Name der Organisation, mit der ich meinen Freiwilligendienst absolviere. Für mich nicht nur irgendeine Institution, die zum Glück auch die Ausreise im Frühjahr ermöglicht, sondern wirklich eine Organisation, deren Grundsätze und Arbeitsweise mir sehr nahe liegen. Beispielsweise spielt Nachhaltigkeit eine große Rolle (z.B. gibt es auf den Seminaren nur vegetarisches Essen) und die behandelten Themen auf den Seminaren sind sehr tiefgreifend und vor allem selbstkritisch – aber dazu mehr im Blog. Doch bevor ich hier noch lange versuche, die Positionen des ICJA zu umschreiben, schaut doch einfach mal in ihr Leitbild. Allgemein ist die umfangreiche und informative Homepage des ICJA sehr empfehlenswert.

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Förderkreis – das ist der Name für die Gruppe von Personen, die meinen Freiwilligendienst mit einer Spende unterstützt haben. Neben der Förderung durch das weltwärts-Programm muss dennoch ein Teil von mir selbst organisiert werden. Die anfallenden Kosten können nämlich nicht durch die Förderung und den ICJA allein gedeckt werden.

Außerdem habe ich persönlich auch noch viele Ausgaben, wie z.B. für die Ausstellung des Visums, welche alleine 126€ kostet. Ich wäre also weiterhin sehr dankbar für Spenden! Wendet euch dafür einfach kurz an mich – z.B. unter „Kontakt“.

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